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Der DIY-Markt: Marktabgrenzung und Marktdefinition

 

Die nachfolgenden Ausführungen zum DIY-Markt in Deutschland basieren auf dem Marktmodell, das in Zusammenarbeit mit dem durch den BHB initiierten Lenkungsausschuss Branchenzahlen ausgearbeitet wurde. Hierbei handelt es sich um eine in der Branche etablierte Marktabgrenzung hinsichtlich der relevanten Sortimente und Vertriebswege für den DIY-Markt.

 

Wettbewerbsbetrachtung auf Ebene der Vertriebswege

 

Für eine differenzierte Wettbewerbsbetrachtung auf Ebene der Vertriebswege unterscheidet das Marktabgrenzungsmodell auf Vertriebswegeebene nach folgenden Wettbewerbskategorien:

 

DIY-Kernmarkt

  • Bau- und Heimwerkermärkte
  • Großbetriebsformen, i. d. R. Fachmärkte (mit Wettbewerbsschwerpunkt auf Kernsortimentsebene)
  • Kleinbetriebliche Fachhandelsformen (mit Wettbewerbsschwerpunkt auf Kernsortimentsebene)

 

DIY-Gesamtmarkt

  • Übrige Fachhandelsformen (wettbewerblicher Schwerpunkt auf Erweiterungs-sortimentsebene)
  • Sonstige Vertriebswege (inkl. Profiverarbeiter, d. h. Handwerker und Objekteure)

 

 

Auf Ebene der Sortimente wird dabei zwischen Kern- und Erweiterungssortiment unterschieden. Das Kernsortiment wird  weiterhin in die Bereiche Heimwerker, Baustoffe und Garten unterteilt.

 

  • Heimerkersortimente - u.a. Eisenwaren, Schlösser, Beschläge, Sicherungstechnik, Werkzeuge, Maschinen, Bau- und Reinigungsgeräte, Tapeten, Anstrichmittel, Malerbedarf, Deko, Heimtextilien, Elektro, Sanitär- und Installationbedarf, Badausstattung, Heizung, Klima, Bodenbeläge, Holz und Kunstioffverkleidungen, Leuchten, Lampen und Zubehör
  • Baustoffe - Baustoffe inkl. Be- und Entwässerung, Innenausbau, Trockenbau, Bauelemente, Bauchemie, Fliesen
  • Garten - Grün Indoor, Grün Outdoor, Düngemittel, Erden, Pflanzenschutz, Gartengeräte, -maschinen und Zubehör, Gartenmöbel, Sonstige Gartenausstattung , Grillen
  • Erweitertes Sortiment - Freizeit, Spielwaren, Basteln, Klein- und Selbstbaumöbel inkl. Küchen, Haushaltswaren, Elektrokleingeräte, Fahrräder und Zubehör, Heimtierbedarf, Autozubehör, Saisonartikel

 

BHB-Branchendefinitionen: Bau- und Heimwerkermarkt und Verkaufsfläche



BHB-Branchendefinition "Bau- und Heimwerkermarkt"

 

Um einen "Bau- und Heimwerkermarkt" aus Sicht der BHB-Branchendefinition handelt es sich dann, wenn mindestens 1000 Quadratmeter beheizte Verkaufsfläche mit getrennter Abrechnung zur Verfügung stehen. Außerdem muss das Sortiment mehrheitlich aus den Warenfeldern Heimwerken, Bauen und Garten bestehen.


Zur Bestimmung des Begriffs der "Verkaufsfläche" sind hier im Sinne der BHB-Definition alle Flächen zu berücksichtigen, die den Kunden zugänglich sind - all diese sind in die Statistiken mit einzubeziehen. Hierunter fallen auch Info-Center oder Holzzuschnittzonen - denn auch in diesen Servicezonen werden Kundenumsätze erzielt. Wareneingangszonen und Sozialräume für Mitarbeiter oder Büroräume sind hingegen nicht in die Bewertung einzubeziehen.

Bei der Gesamtberechnung der Verkaufsfläche werden diese gemäß ihrer Qualität gewichtet:

 

- Geschlossene Halle (warm oder kalt): 100 Prozent

- Überdachte Freiflächen (kalt): 50 Prozent

- Baustoff-Drive-in (kalt): 50 Prozent

- Nicht überdachte Freifläche (kalt): 25 Prozent

 

Durch diesen einheitlichen Standard ergibt sich eine bessere Vergleichbarkeit der Handels-unternehmen untereinander. Die Flächenproduktivitätsdaten erhalten dadurch eine stärkere Aussagekraft.

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