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Marktentwicklung 1. bis 3. Quartal 2015: Baumarktbranche auf Wachstumskurs

  Foto: djd Klenk Holz AG


 

  • Deutscher Baumarkthandel verzeichnet Ende des 3. Quartals Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent im Gesamtmarkt
  • Auf bereinigter Verkaufsfläche können deutsche Bau- und Heimwerkermärkte Umsatzplus von 0,1 Prozent erzielen
  • Starkes 3. Quartal für gutes Ergebnis nach neun Monaten mitverantwortlich
  • BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst: „Trotz vieler Widrigkeiten liegt der Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres für unsere Branche bisher im Zielkorridor.“

 

 

 

Der Baumarkthandel in Deutschland hat in den ersten neun Monaten 2015 einen Gesamtbruttoumsatz von 13,82 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit zum Abschluss des dritten Quartals ein Umsatzwachstum von 2,7 Prozent im Vorjahresvergleich erzielt. Auch auf bereinigter Verkaufsfläche konnte die Branche ein Umsatzzuwachs von 0,1 Prozent erzielen. Mitentscheidend für das gute Ergebnis war die Umsatzentwicklung im 3. Quartal. Die aktuellen Marktzahlen gab der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) am 23. November 2015 basierend auf dem Total Store Reporting der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) bekannt.

 

Der BHB zieht mit Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung nach neun Monaten ein positives Zwischenfazit. „Wir können uns mit dem aktuellen Branchenergebnis sehr zufrieden zeigen“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst und zieht eine positive Bilanz der ersten neun Monate: Insbesondere die starken Umsatzzahlen im 2. und 3. Quartal verdeutlichten, dass die Handelsunternehmen ihr Angebotsportfolio erfolgreich auf die Erwartungshaltungen der Baumarktkunden ausgerichtet hätten. „Der Trend zum Do-it-yourself, zum Heimwerken, Renovieren und Verschönern, ist seit Jahren ungebrochen. In keinem anderen Land geben die Menschen mehr Geld für Heimwerken und Home-Improvement aus. Unsere Branche hat es auch in diesem Jahr bislang geschafft, mit kundenorientierten Sortimentszusammenstellungen, Vertriebskonzepten und Services das Lebensgefühl ‚DIY’ zu bedienen und die nach wie vor vorhandenen Wachstumspotenziale zu nutzen.“

 

Branche erzielt Gesamtbruttoumsatz von 13,82 Milliarden Euro

 

Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 13,82 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten des Jahres weist die Branche im Vorjahresvergleich einen Umsatzzuwachs von 2,7 Prozent auf. Dabei waren April (1,90 Milliarden Euro), Mai (1,88 Milliarden Euro) und Juni (1,66 Milliarden Euro) die umsatzstärksten der ersten neun Monate. Die höchsten absoluten Umsätze im Berichtszeitraum verzeichneten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte mit  Bauchemie/Baumaterialen (1,35 Milliarden Euro), Sanitär- und Heizungswaren (1,19 Milliarden Euro), Gartenausstattung (1,05 Milliarden Euro), Anstrichmitteln/Malerzubehör (989,2 Mio. Euro) und Elektrowaren (883,3 Mio. Euro). Mit insgesamt 3,53 Milliarden Euro und damit rund 25 Prozent des bisherigen Gesamtjahresbruttoumsatzes zeigen auch die Gartensortimente ihre große Bedeutung für ein gelungenes Geschäftsjahr im Baumarkthandel.

 

Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigen sich auch hier die Gartensortimente als Umsatzbringer – und dies trotz des verhaltenen Jahresstarts. Besonders die Warengruppen Gartenmöbel (+12,0 Prozent), Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+7,8 Prozent) und Gartenausstattung (+6,6 Prozent) erzielten deutliche Umsatzzuwächse. Auch in den Warengruppen Technik/Büro/Unterhaltung (+9,9 Prozent), Automotive (+8,9 Prozent), Wohnen/Dekoration (+4,6 Prozent) und Haushaltswaren (+4,1 Prozent) konnte der Baumarkthandel im Vorjahresvergleich ein Umsatzwachstum erwirtschaften. Zu Umsatzrückgängen kam es hingegen in den Warengruppen Freizeit/Saisonwaren (-2,7 Prozent), Möbel (-2,4 Prozent) und Anstrichmittel/Malerzubehör (- 1,7 Prozent). 

 

3. Quartal 2015 hat wesentlichen Anteil an guter Zwischenbilanz

 

Entscheidenden Anteil am guten Ergebnis nach neun Monaten hat das 3. Quartal 2015. Hier erwirtschafteten die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte einen Umsatzzuwachs von 4,6 Prozent im Vorjahresvergleich und damit einen Gesamtbruttoumsatz von 4,51 Milliarden Euro. Und auch auf bereinigter Fläche konnte die Branche ihren Umsatz um 2,3 Prozent steigern. Dabei förderte die Wetterlage im Juli und der ersten Hälfte des Augusts mit Rekordhitze und geringen Niederschlägen die Nachfrage bei den Baumarktkunden, so dass die Baumarktunternehmen im Juli (1,61 Milliarden Euro, +10,2 Prozent) und August (1,51 Milliarden Euro, +2,5 Prozent) nochmals zum Teil deutliche Umsatzzuwächse erzielen konnten. Und auch die Umsatzentwicklung im September verlief mit einem Umsatz von 1,38 Milliarden Euro (+1,0 Prozent) noch über dem Vorjahresniveau.

 

Jahresprognose 2015: BHB sieht sich durch Branchenentwicklung bestätigt

 

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2015 zeigt sich BHB-Hauptgeschäftsführer Wüst optimistisch. Ob die Branche die zu Jahresbeginn avisierten Marktvolumina für das Geschäftsjahr 2015 erreichen könne, bliebe zwar abzuwarten. Hier hatte der Branchenverband Anfang des Jahres ein Umsatzwachstum von flächenbereinigt 1,5 bis 2,5 Prozent angekündigt und ebenso wie Marktforscher von results4retail, Köln, für die Gesamtbranche ein Umsatzwachstum von bis zu 4,1 Prozent als nicht unrealistisch angesehen. Dennoch sieht Wüst die Branche auf einem guten Weg: „Die aktuelle Marktentwicklung zeigt, dass die Handelsunternehmen profitabel wirtschaften und durch zukunftsorientierte Weichenstellungen mit einem kundengerechten Leistungsportfolio auch für die kommenden Herausforderungen gewappnet sind“, betont der BHB-Hauptgeschäftsführer. „Der Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres ist für unsere Branche eine Erfolgsgeschichte. Auf die Steigerungsraten des Vorjahres noch weiter aufzusatteln ist gerade vor dem Hintergrund der Vorgaben des Vorjahres eine Leistung!“

 

 

 


Umsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland


 

1. bis 3. Quartal 2015

3. Quartal 2015

Umsatz (in Mrd. Euro)

13,82

4,51

Veränderung zum Vorjahr

(in Prozent)

+2,7

+4,6

Veränderung zum Vorjahr

(flächenber. in Prozent)

+0,1

+2,3

Quelle: GfK-Total-Store-Reporting September 2015

 

 

 

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