Digital Index 2017/18: Mobiles Arbeiten - es bleibt viel zu tun

Die Gesellschaft wird zunehmend digitaler, die Möglichkeiten neuer mobiler Arbeitsformen haben sich aber in deutschen Unternehmen noch nicht durchgesetzt. Das ist ein zentrales Ergebnis des aktuellen Digital Index 2017/18, der jährlich den Grad der Digitalisierung in Deutschland und deren Entwicklung in der Bevölkerung misst. Für die Studie der Initiative D21 wurden rund 20500 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt.

Für acht von zehn Bundesbürgern gehöre der Studie zufolge die Nutzung des Internets mittlerweile zum Alltag. Insgesamt begegneten die Deutschen der Digitalisierung aufgeschlossener und kompetenter als noch vor einigen Jahren. Komplexere Fähigkeiten wie etwa Programmierkenntnisse würden jedoch bisher weder schulisch noch beruflich systematisch vermittelt. Viele neue Fertigkeiten eigneten sich die Menschen eher "on the job" oder aus privatem Interesse an. Telearbeit, Home Office und mobiles Arbeiten sind der Studie zufolge in Deutschland noch lange nicht selbstverständlich, sondern eher die Ausnahme: Lediglich 16 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten ständig oder gelegentlich mobil von unterwegs oder flexibel von zuhause. Bei den Männern sind es 19 Prozent, bei den Frauen 14 Prozent. Mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) geben an, in ihrem Beruf sei mobiles Arbeiten nicht möglich. Auch an der techniches Aussatttung hapert es: Laut Studie stellen die Arbeitegber nicht einmal jedem zweiten Berufstätigen mit Bürojob (45 Prozent) einen Laptop bereit, und lediglich 29 Prozent verfügen über einen Fernzugang (VPN) zum Firmennetz. Ein kostenloses Smartphone erhält nur ein rund ein Fünftel (21 Prozent) der Büroangestellten.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier >

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