Sozialkompetenzen der Führungskräfte entscheiden

Empathie und Wertschätzung sind die Hauptfaktoren für die Mitarbeiterbindung, wie eine Umfrage von Manpower zeigt. Darüber hinaus spielt das Verhalten der Führungskräfte auch für die persönliche und fachliche Weiterbildung der Beschäftigten eine große Rolle.

Die sozialen Kompetenzen der Vorgesetzten werden damit immer wichtiger. Dies sind Kernergebnisse einer aktuellen Umfrage der ManpowerGroup Deutschland.
Für die bevölkerungsrepräsentative Studie Jobzufriedenheit 2017 wurden 1018 Bundesbürger zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

Für 91 Prozent von ihnen war es wichtig, dass der direkte Vorgesetzte seine Wertschätzung zum Ausdruck bringt. Ebenso viele wünschten sich ein regelmäßiges und ehrliches Feedback vom Chef. Würde er öfter auch Interesse an ihnen als Person zeigen, wären 88 Prozent im Job zufriedener. 78 Prozent sähen zudem gerne, dass eine Führungskraft als Mentor für die Mitarbeiter agiert, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Auch sollte er die Vision des Unternehmens vermitteln können. Regelmäßige Teamevents empfanden 64 Prozent der Befragten als wichtig, um die Jobzufriedenheit zu steigern. „Für die Arbeitnehmerbindung ist es außerdem förderlich, wenn Vorgesetzte Verantwortung abgeben und fachliche Herausforderungen bieten“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland. Mit Vertrauen statt Kontrolle leisteten sie einen „wesentlichen Beitrag zur Zufriedenheit im Job“.

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