BHB/IFH - Zahl des Monats: -6,1%

Im Jahr 2024 verzeichnete der nominale Umsatz mit Baustoffen einen deutlichen Rückgang von -6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Hauptursache für diese negative Entwicklung lag in der anhaltend hohen Unsicherheit auf Seiten sowohl privater als auch institutioneller Investoren bezüglich Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen.

Viele Projekte wurden entweder vollständig abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Innerhalb des Baustoffsegments zeigte sich allerdings eine differenzierte Entwicklung. Während der Rückgang bei bauchemischen Produkten vergleichsweise moderat ausfiel, mussten insbesondere Fliesen sowie Produkten aus dem Bereich Innenausbau und Trockenbau deutlich stärkere Umsatzeinbußen hinnehmen. Diese Teilbereiche waren überdurchschnittlich stark vom allgemeinen Investitionsstopp betroffen.

Mehr dazu in den „Markt- und Distributionsdaten Baustoffe“ des IFH KÖLN. 

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