BHB/IFH - Zahlen des Monats: 13 Mrd. Euro
Der Küchenmarkt zählt zu den höherwertigen Konsumgütern: Hohe Anschaffungskosten und lange Nutzungsdauern machen eine sorgfältige Planung und oft auch eine gezielte Finanzierung notwendig. Gleichzeitig binden steigende Mieten und hohe Immobilienpreise finanzielle Mittel, was die Investitionsbereitschaft vieler Haushalte zusätzlich dämpft. Entsprechend sensibel reagiert die Nachfrage nach Küchen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die finanzielle Lage privater Haushalte.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt der Küchenmarkt – bestehend aus Küchenmöbeln, Einbaugeräten und Zubehör – das umsatzstärkste Segment im Bereich Wohnen und Einrichten und zeigt seit 2016 insgesamt ein Wachstum. Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2023 hat sich der Markt zuletzt stabilisiert: Im Jahr 2025 gaben Verbraucherinnen und Verbraucher rund 13 Milliarden Euro aus – und erreichten damit wieder das Niveau des Vorjahres.
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