B-Kassen: Kunden wollen selber scannen

Trotz geringer Verbreitung erfreuen sich Self-Scanning-Systeme bei den Kunden in Deutschland reger Beliebtheit. 20 Prozent aller Deutschen, die älter als 14 Jahre sind, nutzen heute Self-Checkout-Systeme, jeder zweite davon häufig. Und das Potenzial ist groß: 21 Prozent aller heutigen Nicht-Nutzer würden Self-Checkout-Systeme immer oder häufig nutzen, wenn der Handel mehr Systeme anböte. Dies sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Studie von TNS Infratest im Auftrag der Self-Checkout Initiative des EHI Retail Institutes Köln.

Insgesamt könnte laut Studie die Zahl der aktiven Nutzer von heute 14 Mio. auf weit über 20 Mio. Menschen steigen. Vorrausetzung dafür sei allerdings die Bereitschaft des Handels, in diese Technik zu  investieren. Denn Self-Checkout nach heutigem Stand der Technik ist vor allem eine Investition in einen Service, der von einer klar definierten Kundengruppe zweifelsfrei gewünscht wird. Die Gründe, die aus Kundensicht für die SB-Kassen sprechen, sind vielfältig – etwa der als angenehm empfundene Umstand, den Kassierprozess nach den eigen Geschmack organisieren und die Geschwindigkeit des Kassierens selbst bestimmen zu können.

Bundesweit gibt es heute über alle Branchen hinweg etwa 200 bis 250 Geschäfte mit Self-Checkout-Systemen. Etwa 1.000 Kassenplätze sind damit als SB-Stationen eingerichtet. Das sind weniger als 0,1 Prozent aller Kassenplätze im deutschen Einzelhandel.

Weitere Details zur Studie sind zum zum kostenlosen Download auf www.self-checkout-initiative.de abrufbar.

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