BHB/IFH-Zahl des Tages: Sechs

Nur gut sechs Prozent aller im deutschen Handel getätigten Käufe sind echte Cross-Channel-Käufe – das gilt auch für Branche Heimwerken & Garten. Zu diesem eher ernüchternden Ergebnis kommt das ECC Köln mit der neuen Studie „Cross-Channel – Quo vadis?“.

Obwohl echte Cross-Channel-Käufe in der aktuellen Handelsrealität der Studie zufolge kaum vorkommen, investiert der Handel kräftig in die Ausweitung und Verzahnung seiner Kanäle und in den Ausbau der Cross-Channel-Services. Aber: Viele der Cross-Channel-Services scheinen Kunden schlicht nicht bekannt zu sein und werden infolgedessen auch nicht genutzt. So gaben lediglich rund 13 Prozent aller für die Studie befragten Konsumenten an, den Begriff „Click&Collect“ zu kennen und auch zu wissen, was dieser bedeutet. Die „In-Store-Bestellung“ kann nicht einmal ein Drittel der Konsumenten richtig einordnen. Lediglich der „Storefinder“ schneidet mit knapp 50 Prozent Bekanntheit halbwegs akzeptabel ab. „Kundenzentrierung muss auch wirklich beim Kunden starten. Services müssen so kommuniziert werden, dass der Kunde sie auch versteht, sonst laufen alle Bemühungen um kanalübergreifende Umsätze ins Leere,“ so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting am IFH Köln.

Die ECC-Studie „Cross-Channel – Quo vadis?“ finden Sie HIER >

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